Spiel der weiblichen A- Jugend stand ganz unter dem Motto „Wir kämpfen zusammen“

Spiel der weiblichen A- Jugend stand ganz unter dem Motto „Wir kämpfen zusammen“

Handball JSG

HSG Römerwall – JSG Betzdorf/Wissen 21:24 (12:9)

„Der Mannschaftsruf der weiblichen A-Jugend Mannschaft der JSG Betzdorf/Wissen ‚wir kämpfen zusammen‘ und ‚wir sind ein Team‘ sagt eigentlich alles aus, wenn man die letzten zwei Spiele der Mädels gesehen hat, konnte bei diesem Spiel eigentlich nichts Anderes wie ein Sieg herausspringen“, so die Trainerin vor dem Spiel.

Beide Teams gingen gleichfalls motiviert wie bestimmt ins Spiel. Obwohl die HSG Römerwall im Moment als Tabellenletzter agiert, war der Gastgeber nicht zu unterschätzen und so kam es, dass die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten. Die HSG profitierte zu Beginn des Spiels von einer etwas zerfahrenen Abwehrarbeit und der Eigensinnigkeit im Angriffsspiel der JSG. Schnell ging man mit bis zu drei Toren in Führung. Wachgerüttelt vom entstandenen Rückstand, sortierte sich die Abwehr der Gäste und vor allem im Angriffsspiel erkannte man, dass keine Einzelkämpfer, sondern eine Mannschaft auf dem Spielfeld stand. Auch wenn man den Rückstand zur Pause nicht aufholen konnte, wurde in der Halbzeit klar gestellt „Wir gewinnen dieses Spiel!“.

Was die Zuschauer nach dem Wiederanpfiff zu sehen bekamen war der Hammer. Voller Energie, Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit trieben sich die Spielerinnen der JSG Betzdorf/Wissen Tor um Tor nach vorn. Abwehr und Angriff ließen die Gastgeberinnen nicht gut aussehen. Offensichtlich überrascht vom Kampfgeist und vom Siegeswillen der JSG fand die HSG Römerwall keine geeigneten Mittel den Siegeszug der Gäste aufzuhalten. Der Sieg für die Spielerinnen aus Wissen und Betzdorf war zum Greifen nah. Dieses Ziel vor Augen, überließ man keine Spielsituation dem Zufall. Konsequente Abwehrarbeit, Tempogegenstöße und gut ausgespielte Angriffe waren hier der Schlüssel zum Sieg. „Ich habe mich sehr für meine Mädels gefreut. Wobei solch ein Spiel ziemlich an die Nerven geht, vor allem, weil die HSG Römerwall ebenso gekämpft hat wie wir“, resümierte die glückliche Trainerin Heike Berge nach dem Spiel. Zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz drei in der Tabelle: das Saisonziel der weiblichen A-Jugend der JSG Betzdorf/Wissen.

Es spielten: Lorena Lampmann, Christina Leidig – Elena Hombach (2), Lena Greco (3), Talisa Berger (6), Alex Müller (1), Johanna Schmidt (10), Sabine Tomm (1), Jana Sylvester (1), Birte Weitershagen.

Weibliche C-Jugend mit tollem Sieg gegen den Tabellenführer

JSG

JSG Betzdorf/Wissen – HSG Kastellaun-Simmern 25:16 (12:11)

Wissen. Nach einem schwachen Spiel in der Vorwoche, in dem die Mannschaft bei der bis dato punktlosen JSG Hunsrück verlor, lieferte sie im darauffolgenden Heimspiel in der BBS-Halle in Wissen die richtige Antwort.

Zu Gast war niemand geringeres als der Tabellenführer der HSG Kastellaun-Simmern. Mit einer deutlich besseren Einstellung kamen die Mädels gleich von Beginn an gut ins Spiel. Es entwickelte sich eine enge Partie, in der die Führung wechselte und für keine Mannschaft auf über zwei Tore anwuchs. Vor allem die Abwehr der JSG – so hatte die Mannschaft im Hunsrück noch 31 Gegentreffer zugelassen – trat wesentlich wacher auf und die Spielerinnen erfüllten die ihnen übertragenen Sonderaufgaben durchweg gut. Einzig im Angriff mangelte es noch ein wenig an Druck und Entschlossenheit im Torwurf. Währenddessen zeigte die Mannschaft einen tollen Zusammenhalt, den sie zuletzt hatte vermissen lassen. Nachdem Torhüterin Jana Steiger nach einem Kopftreffer mit Nasenbluten vom Feld musste, stellte sich Ines Brück, ihres Zeichens Feldspielerin, in den Kasten. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit gelang es den Heimischen mit einer knappen Führung (12:11) in die Halbzeitpause zu gehen.

In dieser wurden die mangelnde Durchschlagskraft des Angriffs bemängelt; die Abwehrleistung hingegen gelobt. Dabei wurde nicht vernachlässigt, dass es aber auch in der Defensive noch besser gehe. Die offene Ansprache zeigte auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts den gewünschten Erfolg. Nachdem die Gäste zwar das erste Tore erzielen konnten, gelang es den Gastgeberinnen, gleich sechs Tore in Folge zu erzielen. So schien der Sieg bereits nach 35 gespielten Minuten beim Stand von 18:12 greifbar nahe. Die gute Stimmung der Mannschaft entfaltete sich immer weiter und in der Abwehr kämpften alle gemeinsam dafür, die Lücken in der Mitte des Spielfeldes so klein wie möglich zu halten und sich gegenseitig zu helfen. Hinzu kam, dass die im zweiten Durchgang sehr gut aufgelegte Jana Steiger im Tor noch den ein oder anderen freien Wurf der Kastellaunerinnen parieren konnte. So verwaltete die Mannschaft von Birgit Gräber und Christian Hombach den Vorsprung nicht nur, sondern konnte ihn sogar bis zur Schlusssirene bis auf neun (!) Tore zum 25:16 ausbauen. Die Freude danach war – vollkommen zu Recht – riesengroß!

Nachdem nun zwei Drittel der Saison absolviert sind, stehen noch je zwei Auswärts- und Heimspiele an, in denen die Mädels der JSG jedem Gegner der Liga noch einmal gegenüberstehen werden. Das in der aktuellen Rheinlandliga-Saison noch eine Menge möglich ist, hat die Mannschaft gezeigt. Dies gilt es nun auch in den folgenden vier Spielen unter Beweis zu stellen. Dabei ist klar, dass sie es sich nicht erneut leisten können, Punkte zu verschenken, wenn sie die vor der Saison gesetzten Ziele noch erreichen wollen .

Es spielten: Jana Steiger – Gina Brühl, Maya Muders, Ines Brück, Jule Flender, Lisa Görg, Lisa Demmer, Isabelle Rödder, Sophie Krafft und Hannah Kirsch.

Rückrundenspiel endete mit knapper Niederlage

Handball JSG

JSG Betzdorf/Wissen:HSV Rhein – Nette 16:19 ( 5:9 )

Das Hinspiel, direkt zu Beginn der Saison gegen den HSV Rhein-Nette, hatte die Mannschaft der JSG Betzdorf/Wissen deutlich mit 10 Toren verloren. Das wollten die Spielerinnen aus Wissen und Betzdorf natürlich nicht „auf sich sitzen lassen“. Eine klare Ansage vor dem Spiel: Kämpfen, alles geben und vor allem nach der Blamage vom letzten Heimspiel zeigen, dass man eine Mannschaft ist.

Das Spiel begann für beide Teams sehr holprig. Man wollte es sichtlich richtig gut machen und das Gegenteil passierte. Ein sehr zerfahrenes und ungeordnetes Spiel. Beide Mannschaften rangen nach Konzentration, nach einer guten Abwehr und vor allem nach einem Angriff mit Torfolge. Erst in der siebten Spielminute gab es auf JSG Seite die Erlösung. Jetzt konnte man erkennen, dass beide Mannschaften den Weg ins Spiel fanden. Der HSV erzielte seine Tore in erfolgreichen Eins-gegen-Eins-Aktionen, die JSG erzielten ihre Tore aus dem Rückraum. Dennoch gelang den Spielerinnen des HSV durch mehr Körpereinsatz in der ein oder anderen Spielsituation ein Fünf-Tore-Vorsprung. Dies war aber nicht im Sinne der JSG Spielerinnen. Es war der Startschuss zur Aufholjagd. Auch wenn man vor der Pause noch vier Tore hinten lag, hieß das nicht das man dieses Spiel verlieren muss.

Die zweite Halbzeit sollte für die JSG besser laufen. Nachdem man noch zwei Tore kassiert hatte, besann man sich auf das eigene Spiel. Die Abwehr wurde auf 5:1 umgestellt, was den Gästen sichtlich Schwierigkeiten bereitete. Die JSG kämpfte um jeden Ball, die Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen, die Angriffe der Gäste im Keim erstickt. Die Spannung in der Halle stieg, als die Gäste plötzlich nur noch mit einem Tor führten. „Da waren sie, meine Mädels. Nur schade, dass uns in dieser Spielsituation die Souveränität gefehlt hat, uns nicht auf Niglichkeiten des Gegners einzulassen. Am Ende haben unnötig kassierte Zeitstrafen meiner Mannschaft den Sieg gekostet“, so die Trainerin nach dem Spiel. Selbst in Unterzahl spielend hielt die JSG dagegen, aufgeben gab es nicht. Man kämpfte, selbst als in der entscheidenden Spielsituation, die Spielerinnen der JSG noch eine Hinausstellung verkraften mussten. Dies verhalf dem HSV am Ende zu einem sehr glücklichen Sieg. Selbst einige Zuschauer hielten nach dem Spiel fest, wenn das Spiel noch 5 Minuten länger gedauert hätte oder man nicht die letzten Minuten mit nur 4 Feldspielerinnen hätte auskommen müssen, wäre es anders ausgegangen. Großes Lob an die Mannschaft.

Es spielten: Lorena Lampmann, Christina Leidig, Jana Sylvester – Lena Greco (1), Elena Hombach (2), Talisa Berger (9), Alex Müller (4), Sabine Tomm, Birte Weitershagen, Melanie Günther, Ronja Retz.