Letztes Heimspiel endete mit Niederlage

Letztes Heimspiel endete mit Niederlage

Handball JSG

JSG Betzdorf/Wissen : HSV Rhein-Nette  17:24 (6:8)

Am vergangenen Sonntag empfing die weibliche A-Jugend der JSG Betzdorf/Wissen den Tabellenzweiten aus Rhein-Nette. Da das Hinspiel seitens der JSG sehr hoch verloren wurde und der HSV mit einem sicheren zweiten Tabellenplatz anreiste, wusste niemand so recht, was von diesem Spiel zu erwarten sei. Die erste Hälfte begann sehr ausgeglichen. Frage ist, ob die Gäste einfach nur hinter den Erwartungen zurückblieben oder ob die Gastgeberinnen einfach nur befreit aufspielten. Die Zuschauer sahen eine gute erste Halbzeit. Beide Mannschaften agierten in Angriff und Abwehr gleichwertig. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels, war keine Mannschaft wirklich besser. Nur die schlechte Chancenverwertung bei den Spielerinnen der JSG verhinderte einen möglichen Ausgleich vor der Pause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit lief bei den Gastgeberinnen nichts mehr. Alles was man falsch machen konnte, beanspruchten die JSG-lerinnen für sich: Abspiel- und Wechselfehler, große Abwehrlücken, Einladung der Gäste zu Tempogegenstößen und ein verloren gegangenes Angriffsspiel ließen den HSV innerhalb kürzester Zeit bis auf neun Tore davonziehen. Trotz allem erholte sich die JSG und kämpfte sich wieder bis auf vier Tore heran. Nur leider reichte am Ende die Zeit nicht, gegen eine Mannschaft wie den HSV, die gemachten Fehler wieder so aufzuholen, dass man das Endergebnis noch weiter hätte verbessern können. „Gerne hätte ich in meinem letzten Spiel als Betreuerin meinen Mädels ein besseres Ergebnis gewünscht, aber ich weiß ja, dass sie es besser können. Wenn man das Ergebnis vom Hinspiel sieht, welches mit 22 Toren verloren wurde, dann geht das heutige vollkommen in Ordnung.“

Auch Trainerin Heike Berger möchten wir hier noch zu Wort kommen lassen:
Ich möchte mich an dieser Stelle verabschieden. Meinem Verein, dem SSV Wissen 
für die gute Zusammenarbeit und den Eltern meiner Spielerinnen für die jahrelange 
Unterstützung danken. Ein dickes Dankeschön geht jedoch an „meine“ Mädels. Ich 
wünsche euch alles Gute für eure Zukunft und danke euch für viele schöne Jahre.

Auch im Namen der JSG Betzdorf/Wissen und dem Heimverein SSV95 Wissen möchten wir 
Heike Berger für die langjährige Zusammenarbeit im Jugendbereich danken. Die Arbeit 
in der Jugend ist nicht immer einfach, umso schöner finden wir es, dass Heike sich 
mit so viel Herzblut immer wieder für "ihre Mädels" eingesetzt hat und viel Zeit 
investiert hat.

Es spielten: Lorena Lampmann – Lena Greco(4), Elena Hombach(5), Talisa Berger(4), Alexandra Müller(1), Sabine Tomm, Jana Sylvester, Birte Weitershagen(1), Melanie Günther(2), Ronja Retz, Katharina Buhr.

Spiel der weiblichen A- Jugend stand ganz unter dem Motto „Wir kämpfen zusammen“

Spiel der weiblichen A- Jugend stand ganz unter dem Motto „Wir kämpfen zusammen“

Handball JSG

HSG Römerwall – JSG Betzdorf/Wissen 21:24 (12:9)

„Der Mannschaftsruf der weiblichen A-Jugend Mannschaft der JSG Betzdorf/Wissen ‚wir kämpfen zusammen‘ und ‚wir sind ein Team‘ sagt eigentlich alles aus, wenn man die letzten zwei Spiele der Mädels gesehen hat, konnte bei diesem Spiel eigentlich nichts Anderes wie ein Sieg herausspringen“, so die Trainerin vor dem Spiel.

Beide Teams gingen gleichfalls motiviert wie bestimmt ins Spiel. Obwohl die HSG Römerwall im Moment als Tabellenletzter agiert, war der Gastgeber nicht zu unterschätzen und so kam es, dass die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten. Die HSG profitierte zu Beginn des Spiels von einer etwas zerfahrenen Abwehrarbeit und der Eigensinnigkeit im Angriffsspiel der JSG. Schnell ging man mit bis zu drei Toren in Führung. Wachgerüttelt vom entstandenen Rückstand, sortierte sich die Abwehr der Gäste und vor allem im Angriffsspiel erkannte man, dass keine Einzelkämpfer, sondern eine Mannschaft auf dem Spielfeld stand. Auch wenn man den Rückstand zur Pause nicht aufholen konnte, wurde in der Halbzeit klar gestellt „Wir gewinnen dieses Spiel!“.

Was die Zuschauer nach dem Wiederanpfiff zu sehen bekamen war der Hammer. Voller Energie, Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit trieben sich die Spielerinnen der JSG Betzdorf/Wissen Tor um Tor nach vorn. Abwehr und Angriff ließen die Gastgeberinnen nicht gut aussehen. Offensichtlich überrascht vom Kampfgeist und vom Siegeswillen der JSG fand die HSG Römerwall keine geeigneten Mittel den Siegeszug der Gäste aufzuhalten. Der Sieg für die Spielerinnen aus Wissen und Betzdorf war zum Greifen nah. Dieses Ziel vor Augen, überließ man keine Spielsituation dem Zufall. Konsequente Abwehrarbeit, Tempogegenstöße und gut ausgespielte Angriffe waren hier der Schlüssel zum Sieg. „Ich habe mich sehr für meine Mädels gefreut. Wobei solch ein Spiel ziemlich an die Nerven geht, vor allem, weil die HSG Römerwall ebenso gekämpft hat wie wir“, resümierte die glückliche Trainerin Heike Berge nach dem Spiel. Zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz drei in der Tabelle: das Saisonziel der weiblichen A-Jugend der JSG Betzdorf/Wissen.

Es spielten: Lorena Lampmann, Christina Leidig – Elena Hombach (2), Lena Greco (3), Talisa Berger (6), Alex Müller (1), Johanna Schmidt (10), Sabine Tomm (1), Jana Sylvester (1), Birte Weitershagen.

Rückrundenspiel endete mit knapper Niederlage

Handball JSG

JSG Betzdorf/Wissen:HSV Rhein – Nette 16:19 ( 5:9 )

Das Hinspiel, direkt zu Beginn der Saison gegen den HSV Rhein-Nette, hatte die Mannschaft der JSG Betzdorf/Wissen deutlich mit 10 Toren verloren. Das wollten die Spielerinnen aus Wissen und Betzdorf natürlich nicht „auf sich sitzen lassen“. Eine klare Ansage vor dem Spiel: Kämpfen, alles geben und vor allem nach der Blamage vom letzten Heimspiel zeigen, dass man eine Mannschaft ist.

Das Spiel begann für beide Teams sehr holprig. Man wollte es sichtlich richtig gut machen und das Gegenteil passierte. Ein sehr zerfahrenes und ungeordnetes Spiel. Beide Mannschaften rangen nach Konzentration, nach einer guten Abwehr und vor allem nach einem Angriff mit Torfolge. Erst in der siebten Spielminute gab es auf JSG Seite die Erlösung. Jetzt konnte man erkennen, dass beide Mannschaften den Weg ins Spiel fanden. Der HSV erzielte seine Tore in erfolgreichen Eins-gegen-Eins-Aktionen, die JSG erzielten ihre Tore aus dem Rückraum. Dennoch gelang den Spielerinnen des HSV durch mehr Körpereinsatz in der ein oder anderen Spielsituation ein Fünf-Tore-Vorsprung. Dies war aber nicht im Sinne der JSG Spielerinnen. Es war der Startschuss zur Aufholjagd. Auch wenn man vor der Pause noch vier Tore hinten lag, hieß das nicht das man dieses Spiel verlieren muss.

Die zweite Halbzeit sollte für die JSG besser laufen. Nachdem man noch zwei Tore kassiert hatte, besann man sich auf das eigene Spiel. Die Abwehr wurde auf 5:1 umgestellt, was den Gästen sichtlich Schwierigkeiten bereitete. Die JSG kämpfte um jeden Ball, die Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen, die Angriffe der Gäste im Keim erstickt. Die Spannung in der Halle stieg, als die Gäste plötzlich nur noch mit einem Tor führten. „Da waren sie, meine Mädels. Nur schade, dass uns in dieser Spielsituation die Souveränität gefehlt hat, uns nicht auf Niglichkeiten des Gegners einzulassen. Am Ende haben unnötig kassierte Zeitstrafen meiner Mannschaft den Sieg gekostet“, so die Trainerin nach dem Spiel. Selbst in Unterzahl spielend hielt die JSG dagegen, aufgeben gab es nicht. Man kämpfte, selbst als in der entscheidenden Spielsituation, die Spielerinnen der JSG noch eine Hinausstellung verkraften mussten. Dies verhalf dem HSV am Ende zu einem sehr glücklichen Sieg. Selbst einige Zuschauer hielten nach dem Spiel fest, wenn das Spiel noch 5 Minuten länger gedauert hätte oder man nicht die letzten Minuten mit nur 4 Feldspielerinnen hätte auskommen müssen, wäre es anders ausgegangen. Großes Lob an die Mannschaft.

Es spielten: Lorena Lampmann, Christina Leidig, Jana Sylvester – Lena Greco (1), Elena Hombach (2), Talisa Berger (9), Alex Müller (4), Sabine Tomm, Birte Weitershagen, Melanie Günther, Ronja Retz.

Herbe Niederlage gegen den Tabellenersten

Handball JSG

JSG Betzdorf/Wissen – JSG Moselweiß/Arzheim 7:26 (4:17)
Am vergangenen Sonntag empfing die weibliche A-Jugend der JSG Betzdorf/Wissen die Mannschaft aus Moselweiß/Arzheim. Schon vor Spielbeginn wurde vermutet, dass dies eins von den Spielen werden würde, die man nur sehr schwer gewinnen kann. „Es gibt Spiele, da weiß man schon vor Anpfiff, dass eine nicht zu hohe Niederlage sich ein bisschen wie ein Sieg anfühlt . Dennoch gibt man nicht vorher schon auf. Nein, man versucht sich so gut zu verkaufen wie es geht, um nach Abpfiff sagen zu können, wir haben unser Bestes gegeben“, so die Trainerin vor dem Spiel. Die erste Viertelstunde des Spiels verlief überraschend ausgeglichen. Beide Mannschaften lagen gleichauf. Mehr wie ein bis zwei Tore Vorsprung wurden von keiner Mannschaft zu gelassen. Auf beiden Seiten arbeitete man im Angriff mit den gewünschten Torerfolgen und in der Abwehr stand man sehr kompakt. Es schien spannend zu werden.
Doch der schöne Schein der ersten Viertelstunde sollte trügen. Die Gastgeberinnen der JSG brachen von der einen auf die andere Spielminute komplett ein. Von jetzt auf gleich lief nichts mehr. Große Abwehrlücken, schlechtes Angriffsspiel, viele vergebene Torchancen und eine verloren gegangene Spielmoral bescherten den Gästen aus Moselweiß einen wahren Torreigen. So zog Moselweiß Tor um Tor davon. Selbst nach einer Auszeit fanden die Spielerinnen aus Wissen und Betzdorf nicht ins Spiel zurück. Man rettete sich irgendwie in die Pause. Die Spielerinnen aus Moselweiß dominierten auch in der zweiten Hälfte das Spiel. Selbst als die Gastgeberinnen in der Mitte der zweiten Halbzeit, nach einer etwas heftigeren Traineransprache in der Pause, endlich williger und gefasster auftraten, war der Siegeszug der Spielerinnen aus Moselweiß nicht mehr aufzuhalten. „Die erste und die letzte Viertelstunde haben gezeigt, dass meine Mädels durchaus in der Lage sind sich gemeinsam als Mannschaft zu präsentieren. Aber ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten. Es ist enttäuschend, wenn man seine Mannschaft so sieht, vor allem, weil ich weiß, dass sie es besser können“, resümierte die Trainerin nach dem Spiel.
Es spielten: Christina Leidig , Lorena Lampmann – Lena Greco (1), Elena Hombach (1), Talisa Berger (3), Alex Müller, Sabine Tomm (1), Birte Weitershagen (1), Jule Burbach, Alena Bender